Der Wal
der wal
es liegt ein wal auf meiner seele
und nur er weiß wovon ich hier erzähle
er liegt dort wie ein wal am strand
wie der, den ich früh morgens fand
seine haut berührt, streichelzart
salz und muscheln, rauh und hart
harpunenwunden von kämpfen kunden
wieviele tage, jahre, stunden?
liegt er und bewegt sich nicht
fast erdrückt vom eig'nen gewicht
es liegt ein wal auf meiner seele
nur er weiß womit ich mich so quäle
er wiegt so schwer, ist unbeweglich
wäre sein ende nicht unerträglich?
wie ein schleier wirken
die augen müd, fast leer
die sinne trüb, der atem leer
kein ziehen, schon gar kein knien, beten und bitten
es hilft kein drücken, schieben, rücken in der not
denn er kommt in großen schritten
ein röcheln noch trennt ihn vom tod
kein lebenswille
stille
nur noch rauschen
am strand die wellen schäumen
brechen am körper, in meinen träumen
tag ein tag aus
aus welchem grund
der wal zum strande kam
frag ich mich voller gram
es liegt ein wal unbeseelt
und während mich diese frage quält
welchem zweck das dient
sieht es nicht aus, als ob er grient?
ein funke leben bäumt sich auf, ein glühen
ein mühen
er spricht zu mir
[natürlich telepathisch, das macht ihn trotz gewicht sympathisch]:
wasser, fische, in die tiefe tauchen
all das könnt ich jetzt gebrauchen
doch du musst jetzt weiter gehen
später wirst du das verstehen
ich bin leichter als du denkst
geh, bevor du dein leben verschenkst
es wird eine große welle geben
das würdest du nicht überleben.
ohne umzudrehen
fühl ich mich wenig ritterlich
lauf ich, weine salz so bitterlich [oder ist's die gischt? ick wees et nüscht]
irgendwann, nach eines guten weges stück,
bleib ich stehn und seh zurück
nur sand und meer
kein wal zu sehen -der strand ist leer!
mein herz pocht wild beschwingt
am horizont eine fontäne, sieht aus, als ob er winkt.
ich hab meinen wal schwimmen lassen
hab bewegt tonnen, seelenmassen
knöcheltief im wasser seicht
das leben kann sein so leicht.

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es liegt ein wal auf meiner seele
und nur er weiß wovon ich hier erzähle
er liegt dort wie ein wal am strand
wie der, den ich früh morgens fand
seine haut berührt, streichelzart
salz und muscheln, rauh und hart
harpunenwunden von kämpfen kunden
wieviele tage, jahre, stunden?
liegt er und bewegt sich nicht
fast erdrückt vom eig'nen gewicht
es liegt ein wal auf meiner seele
nur er weiß womit ich mich so quäle
er wiegt so schwer, ist unbeweglich
wäre sein ende nicht unerträglich?
wie ein schleier wirken
die augen müd, fast leer
die sinne trüb, der atem leer
kein ziehen, schon gar kein knien, beten und bitten
es hilft kein drücken, schieben, rücken in der not
denn er kommt in großen schritten
ein röcheln noch trennt ihn vom tod
kein lebenswille
stille
nur noch rauschen
am strand die wellen schäumen
brechen am körper, in meinen träumen
tag ein tag aus
aus welchem grund
der wal zum strande kam
frag ich mich voller gram
es liegt ein wal unbeseelt
und während mich diese frage quält
welchem zweck das dient
sieht es nicht aus, als ob er grient?
ein funke leben bäumt sich auf, ein glühen
ein mühen
er spricht zu mir
[natürlich telepathisch, das macht ihn trotz gewicht sympathisch]:
wasser, fische, in die tiefe tauchen
all das könnt ich jetzt gebrauchen
doch du musst jetzt weiter gehen
später wirst du das verstehen
ich bin leichter als du denkst
geh, bevor du dein leben verschenkst
es wird eine große welle geben
das würdest du nicht überleben.
ohne umzudrehen
fühl ich mich wenig ritterlich
lauf ich, weine salz so bitterlich [oder ist's die gischt? ick wees et nüscht]
irgendwann, nach eines guten weges stück,
bleib ich stehn und seh zurück
nur sand und meer
kein wal zu sehen -der strand ist leer!
mein herz pocht wild beschwingt
am horizont eine fontäne, sieht aus, als ob er winkt.
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hab bewegt tonnen, seelenmassen
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albanoundrominapower - So, 8. Jul, 16:17

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